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Weitere Leistungen im Bereich Heizung

Gasheizung, Ölheizung, Pelletheizung und Blockheizkraftwerk: Auch diese Systeme planen, installieren und warten wir.

Nur auf Anfrage

Unser Schwerpunkt liegt auf Wärmepumpen und Klimaanlagen. Die Heizsysteme auf dieser Seite bieten wir deshalb nicht standardmäßig an, sondern nur auf Anfrage. Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir prüfen, ob wir Ihr Projekt übernehmen können, und melden uns bei Ihnen.

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Wenn es nicht die Wärmepumpe sein soll

Kein Gebäude gleicht dem anderen. Ein Mehrfamilienhaus mit hohem Wärmebedarf, ein Betrieb, der Prozesswärme braucht, eine bestehende Anlage, die noch einige Jahre laufen soll: Manchmal ist ein anderes Heizsystem die passende Antwort. Allein oder als Hybrid, zusammen mit einer Wärmepumpe.

Seit über 100 Jahren planen und bauen wir Heizungsanlagen in Lörrach und Umgebung. Auf dieser Seite finden Sie das Wichtigste zu den einzelnen Systemen. Ob sich für Ihr Gebäude nicht doch eine Wärmepumpe anbietet, prüfen wir im Gespräch gern mit.

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Lorenz Heizung Signet im Hintergrund

Alternative Heizsysteme neben der Wärmepumpe

Moderne Gasheizungen arbeiten mit Brennwerttechnik. Sie nutzen nicht nur die Wärme der Flamme, sondern auch die Energie im Abgas: Der Wasserdampf kondensiert und gibt zusätzliche Wärme an das Heizungswasser ab. Eine Regelung passt die Leistung laufend an den tatsächlichen Bedarf an. Wie viel Sie gegenüber Ihrer bisherigen Anlage einsparen können, hängt vom Gebäude und vom alten Kessel ab. Das rechnen wir im Beratungsgespräch für Ihr Haus durch.

So ist die Anlage aufgebaut:

  • Brennwertkessel als Herzstück
  • Regelungstechnik für einen bedarfsgerechten Betrieb
  • Abgassystem, das auf Brennwerttechnik ausgelegt ist
  • Warmwasserspeicher
  • Umwälzpumpen, bei größeren Anlagen zusätzlich eine hydraulische Weiche

Für wen eignet sie sich?

Eine Gasheizung passt in die meisten Gebäude, sofern ein Gasanschluss vorhanden oder möglich ist. Sie braucht wenig Platz, und der Tausch gegen eine alte Anlage gelingt meist ohne großen Umbau. Ob Anschluss, Abgasführung und Aufstellort passen, klären wir vor Ort. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe planen wir Kaskaden aus mehreren Geräten. Wird eines gewartet oder fällt es aus, läuft die Wärmeversorgung weiter. Auch für Industriebetriebe planen wir passende Systeme, von der Prozesswärme bis zur Gebäudeheizung.

Kombinieren und fördern

Eine Gasheizung lässt sich Schritt für Schritt erweitern, etwa zur Hybridheizung mit Wärmepumpe oder zusammen mit Photovoltaik. Reine Gasheizungen werden staatlich nicht mehr gefördert, Zuschüsse gibt es nur für hybride Systeme mit erneuerbaren Energien.

Wartung

Wir empfehlen eine jährliche Wartung, am besten vor Beginn der Heizperiode. Dazu gehören die Reinigung von Brenner und Wärmetauscher, die Prüfung der Sicherheits- und Regeltechnik und eine Abgasmessung. Ein hydraulischer Abgleich sorgt außerdem dafür, dass alle Heizkörper gleichmäßig warm werden. Er ist oft Voraussetzung für Fördergelder.

Bleibt die Wartung aus, steigen das Risiko für Störungen und die Betriebskosten. Im schlimmsten Fall können Gas oder Kohlenmonoxid austreten, außerdem kann der Garantieanspruch erlöschen.

Moderne Öl-Brennwertheizungen haben mit den Kesseln von früher wenig gemeinsam. Wie bei Gas wird auch hier die Wärme aus dem Abgas genutzt, die bei alten Konstanttemperaturkesseln ungenutzt durch den Schornstein entweicht. Außentemperaturfühler und eine Regelung passen die Kesselleistung automatisch an, eine Nachtabsenkung senkt die Temperatur in der Nacht.

So ist die Anlage aufgebaut

  • Öl-Brennwertkessel
  • Ölbrenner, der seine Leistung dem Wärmebedarf anpasst
  • Regelungstechnik für Außen- und Raumtemperatur
  • Abgassystem für Brennwerttechnik
  • Warmwasserspeicher
  • Öltank, doppelwandig oder mit Leckageschutz, im Keller oder im Erdreich

Für wen eignet sie sich?

Eine Ölheizung braucht keinen Anschluss an ein Gas- oder Fernwärmenetz. Deshalb ist sie vor allem in ländlichen Gegenden verbreitet. Mit dem eigenen Tank kaufen Sie Heizöl dann, wenn der Preis stimmt. Ersetzen Sie eine ältere Ölheizung, sind meist nur kleine Umbauten nötig, vorhandene Heizkörper lassen sich oft weiter nutzen. Für die Brennwerttechnik sind niedrige Rücklauftemperaturen ideal. Das berücksichtigen wir bei der Planung, gerade im Altbau mit großen Heizkörpern. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe planen wir Hochleistungskessel und binden sie in bestehende Technik ein.

Welche Ölheizung passt?

Heute ist die Brennwertheizung der Standard, bei der Modernisierung ebenso wie beim Neueinbau. Muss ein Anteil erneuerbarer Energien erfüllt werden, kommt eine Hybridheizung infrage: Dann übernimmt Solarthermie, eine Wärmepumpe oder Bio-Heizöl einen Teil der Heizlast. Ölheizungen gelten als robust und langlebig und liefern auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen zuverlässig Wärme.

Kombinieren, Vorgaben und Förderung

Am häufigsten wird eine Ölheizung mit Solarthermie kombiniert, möglich sind auch eine Wärmepumpe oder Bio-Heizöl. Für neue Ölheizungen schreibt der Gesetzgeber einen Anteil erneuerbarer Energien vor, reine Ölheizungen werden nicht mehr gefördert. Welche Regeln für Ihr Gebäude gelten, klären wir im Beratungsgespräch.

Service

Beratung, Planung, Installation und Wartung kommen bei uns aus einer Hand. Tritt eine Störung auf, sind unsere Fachkräfte schnell vor Ort.

Eine Pelletheizung verbindet das Heizen mit Holz mit moderner, automatischer Technik. Holzpellets bestehen aus gepressten Holzresten ohne chemische Zusätze. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, und mit einer Pelletheizung heizen Sie ohne Öl und Gas.

So funktioniert sie

Die Pellets lagern in einem eigenen Raum oder Tank. Ein Fördersystem bringt sie automatisch zum Brenner, dort werden sie kontrolliert verbrannt. Die Wärme geht an das Heizungswasser, überschüssige Wärme nimmt ein Pufferspeicher auf. Eine Regelung steuert die Anlage nach Bedarf, die Asche sammelt sich in einem Behälter und lässt sich einfach entsorgen. Moderne Anlagen reinigen sich weitgehend selbst. Im Alltag müssen Sie kaum eingreifen, viele Anlagen melden sich rechtzeitig, wenn der Aschebehälter voll ist.

Platz und Pflege

  • Heizkessel: etwa 2 bis 3 m² Stellfläche
  • Pelletlager: als Faustregel rund 0,9 m³ je kW Heizlast
  • Befüllen: bei gut bemessenem Lager einmal pro Heizsaison
  • Asche leeren: je nach Anlage etwa alle 2 bis 8 Wochen
  • Wartung: einmal im Jahr, dabei reinigen wir den Brenner, prüfen die Dichtungen und kontrollieren die Steuerung

Für wen eignet sie sich?

Für Einfamilienhäuser gibt es kompakte Kessel mit integriertem Vorratsbehälter, der regelmäßig nachgefüllt wird. Ein größerer Lagerraum lässt sich später nachrüsten. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe planen wir leistungsstarke Anlagen mit großem Lager, Pufferspeichern und mehreren Kesseln in Kaskade. Auch eine bestehende Heizung lässt sich in den meisten Fällen durch eine Pelletheizung ersetzen. Wichtig sind ein geeigneter Aufstellort für den Kessel und genug Platz für das Lager. Beides prüfen wir vor Ort.

Kombinieren und fördern

Pelletheizungen lassen sich gut mit Solarthermie oder einer Wärmepumpe kombinieren. Für den Einbau gibt es staatliche Förderprogramme. Weil sich Fördersätze und Bedingungen regelmäßig ändern, besprechen wir den aktuellen Stand mit Ihnen persönlich.

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Ein Motor treibt einen Generator an und erzeugt Strom. Die Wärme, die dabei entsteht, fließt in Heizung und Warmwasser. Aus einem Brennstoff werden so zwei Energieformen. Den Strom nutzen Sie selbst oder speisen ihn ins öffentliche Netz ein.

So ist die Anlage aufgebaut

  • Motor mit Generator
  • Wärmetauscher, der die Motorwärme an den Heizkreis abgibt
  • Steuerung, die sich nach dem Energiebedarf richtet
  • Pufferspeicher für Bedarfsspitzen
  • Netzanbindung für die Einspeisung
  • Schalldämmung: Im Betrieb ist ein modernes BHKW etwa so laut wie ein Kühlschrank
  • Platzbedarf: je nach Leistung von der Fläche einer Waschmaschine bis zur Größe eines kleinen Pkw

Für wen eignet es sich?

Ein BHKW lohnt sich dort, wo übers Jahr gleichmäßig viel Wärme und Strom gebraucht werden: in Mehrfamilienhäusern, Bürogebäuden, Hotels, Produktionsbetrieben, Pflegeheimen oder Kliniken. Im Mehrfamilienhaus lässt sich der Strom zum Beispiel als Mieterstrom anbieten. Für ein Einfamilienhaus ist ein BHKW in der Regel zu groß.

Warum sich ein BHKW rechnen kann

Strom und Wärme entstehen dort, wo sie gebraucht werden. Die Abwärme der Stromerzeugung wird für Heizung und Warmwasser genutzt, statt ungenutzt abgegeben zu werden. Den eigenen Strom selbst zu nutzen ist meist wirtschaftlicher, als ihn einzuspeisen, weil er teuren Netzstrom ersetzt. Gut gewartet arbeitet ein BHKW 15 bis 20 Jahre oder länger.

Brennstoff und Förderung

Die meisten BHKW laufen mit Erdgas, möglich sind auch Biogas oder Biomethan. Gefördert wird unter anderem nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG).

Unsere Leistung

Wir rechnen die Wirtschaftlichkeit mit Ihnen durch, planen und installieren die Anlage und übernehmen die Anmeldung bei Netzbetreiber und Behörden. Die Installation dauert in der Regel ein bis zwei Wochen. Danach warten wir Ihr BHKW nach Betriebsstunden, auf Wunsch mit Wartungsvertrag.

Ihr Gebäude, Ihre Lösung

Sie möchten eines dieser Systeme einbauen, modernisieren oder warten lassen? Schreiben Sie uns, worum es geht. Wir prüfen Ihre Anfrage und melden uns bei Ihnen. Wenn Sie eine bestehende Anlage warten lassen möchten, finden Sie alles Wichtige unter Service & Wartung.

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