Das Power-Trio: Wärmepumpe, Klimaanlage & Photovoltaik
DAS POWER-TRIO ALS GANZHEITLICHES ENERGIESYSTEM
Wärmepumpe, Klimaanlage und Photovoltaik lassen sich zu einem Energiesystem für Wärme, Kühlung und Strom verbinden. Die Wärmepumpe übernimmt die zentrale Wärmeversorgung und Warmwasserbereitung, die Klimaanlage kühlt im Sommer und beheizt bei Bedarf einzelne Räume und die PV-Anlage liefert für den Betrieb von Wärmepumpe und Klimaanlage eigenen Solarstrom.
Seit 1919 sind wir in Lörrach und Umgebung Ihr Fachbetrieb für Heizung und Klima. Wärmepumpen und Klimaanlagen planen, installieren und warten wir selbst. Für die Photovoltaikanlage ist ein Partnerbetrieb zuständig. Wir übernehmen die Koordination mit unserem PV-Partner, damit alle Gewerke optimal aufeinander abgestimmt sind und Sie sich um die Abstimmung nicht selbst kümmern müssen.
Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zur Kombination von Wärmepumpe und Klimaanlage mit PV. Sie möchten sich zu Ihren individuellen Möglichkeiten rund um das Power-Trio beraten lassen? Wir sind gerne für Sie da!
Das Power-Trio: Warum das Gesamtsystem überzeugt
Wärmepumpe, Klimaanlage, Photovoltaik und optional ein Batteriespeicher bilden gemeinsam ein ganzheitliches Energiesystem für Wärme, Kühlung und Strom. Im Vergleich zu einfacheren Kombinationen nutzt das Power-Trio den selbst erzeugten Solarstrom vielseitiger, verteilt die Wärmeerzeugung flexibler und bietet ganzjährig mehr Komfort.
Ob das vollständige Power-Trio zu Ihrem Haus passt oder eine kleinere Kombination reicht, hängt von Wärme- und Kühlbedarf, Gebäude, Platz und Budget ab. Das klären wir gemeinsam in einer Beratung.
Solarstrom vielseitig nutzen
Heizen, Warmwasser, Kühlen und Haushaltsstrom: Im Power-Trio gibt es mehr Verbraucher, die den eigenen Strom direkt nutzen können. Jede selbst genutzte Kilowattstunde müssen Sie nicht aus dem Netz kaufen.
Übers ganze Jahr im Einsatz
Im Winter heizt die Wärmepumpe, im Sommer kühlt die Klimaanlage. In der Übergangszeit teilen sich beide die Arbeit.
Zentral heizen, Räume gezielt temperieren
Die Wärmepumpe versorgt das ganze Haus mit Wärme und Warmwasser. Die Klimaanlage kühlt oder heizt einzelne Räume, wenn dort mehr gebraucht wird.
Kein Brennstoff mehr, Förderung möglich
Heizöl, Pellets oder Gas gehören der Vergangenheit an. Die Wärmepumpe holt ihre Wärme aus der Umgebung – Luft, Wasser oder Erde. Und für den Heizungstausch gibt es staatliche Zuschüsse.
Aufeinander abgestimmt steuern
Ein Batteriespeicher macht Solarstrom auch abends verfügbar. Ein Energiemanagementsystem richtet Wärmepumpe, Klimaanlage und Speicher am Ertrag der PV-Anlage aus. Beides ist optional.
Wärmepumpe und Photovoltaik
Eine Wärmepumpe braucht Strom, eine PV-Anlage erzeugt ihn. Nutzt die Wärmepumpe einen Teil davon direkt, kaufen Sie weniger Strom aus dem Netz zu, und mehr von Ihrem Solarstrom bleibt im Haus. Besonders interessant ist die Kombination, wenn ohnehin ein Heizungstausch ansteht.
Tagsüber nutzt die Wärmepumpe den Strom der PV-Anlage für Heizung und Warmwasser. Läuft sie bevorzugt dann, wenn die Sonne scheint, steigt der Anteil des selbst genutzten Solarstroms. Überschüssiger Strom geht in einen Batteriespeicher oder wird ins Netz eingespeist.
Im Winter liefert die PV-Anlage weniger. Die Wärmepumpe bezieht dann zusätzlich Strom aus dem Netz. Ein Energiemanagement kann dabei auch günstige Stromtarife berücksichtigen und den Netzbezug in preiswerte Zeiten verschieben.
- Eigentümer mit geplantem Heizungstausch
Die Wärmepumpe und PV-Anlage lassen sich gut gemeinsam planen. - Haushalte mit hohem Wärme- und Warmwasserbedarf
Je mehr Strom die Wärmepumpe braucht, desto mehr Solarstrom kann sie direkt nutzen. - Besitzer einer PV-Anlage
Die Wärmepumpe lässt sich nachrüsten. - Bestandsgebäude
Die Kombination ist auch im Altbau oft möglich. Die Eignung wird individuell geprüft.
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Wärmepumpe: nutzt Umweltwärme für Heizung und Warmwasser.
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Puffer- oder Warmwasserspeicher: speichert Wärme und macht das System flexibler.
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Regelung oder Energiemanagement: stimmt die Komponenten aufeinander ab
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Photovoltaikanlage: erzeugt tagsüber Strom, geplant und montiert von unserem Partnerbetrieb.
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Batteriespeicher, optional: hält Solarstrom für Abend und Nacht bereit.
Das hängt von Größe und Zustand des Gebäudes ab, vom Wärmebedarf, der vorhandenen Heiztechnik, der gewünschten PV-Leistung und Ihrem Stromverbrauch. Nach einer Bestandsaufnahme vor Ort erstellen wir ein Konzept und ein Angebot für Ihre Wärmepumpe und prüfen, welche Förderung infrage kommt. Das Angebot für die PV-Anlage erfragen wir bei unserem Partnerbetrieb.
Wer seine alte Heizung im Zuge einer Sanierung durch eine Wärmepumpe ersetzt, kann von staatlichen Zuschüssen profitieren.
Die ab 21. Juli 2026 gültigen KfW-Förderposten im Überblick:
- Grundförderung: 30 % für förderfähige Heizungsanlagen (sinkt ab dem 1. Quartal 2027 auf 15 % für alle Wärmepumpen)
- Klimageschwindigkeitsbonus: zusätzlich 16 % (verringert sich stetig ab 01.02.27)
- Einkommensbonus: für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer – je nach Haushaltsjahreseinkommen zusätzlich 10 %, 30 % oder 40 %
- Familienzuschlag: Bei mindestens einem minderjährigen Kind werden 10.000 Euro vom zu versteuernden Haushaltseinkommen abgezogen.
- Wertschöpfungsbonus: ab 2027 erhalten Wärmepumpen mit Fertigung innerhalb der EU 15 % Wertschöpfungsbonus
- Hohe Gesamtförderung: Je nach persönlicher Situation sind bis zu 70 %, in bestimmten Fällen sogar bis zu 80 % der förderfähigen Kosten möglich
Die Fördersätze und Voraussetzungen ändern sich teilweise ab 2027. Auf unserer Förderseite finden Sie alle Details, aktuellen Bedingungen und weiterführenden Informationen. Für eine PV-Anlage und einen Speicher kommen Förderkredite der KfW infrage. Wichtig: Den Förderantrag für die Heizung stellen Sie vor Beginn der Maßnahme.
Klimaanlage und Photovoltaik
Klimaanlage und PV-Anlage haben dieselbe Hochsaison: sonnige, heiße Tage. Wenn Sie am meisten kühlen, erzeugt Ihre PV-Anlage auch am meisten Strom. Ein großer Teil des Stroms für die Kühlung kann deshalb direkt vom eigenen Dach kommen.
Die PV-Anlage versorgt tagsüber das gesamte Hausnetz mit Solarstrom, darunter die Klimaanlage. Da ihr Hauptbetrieb in die produktivsten Stunden der PV-Anlage fällt, entsteht ein natürlicher Gleichlauf ohne aufwändigen Steuerungseingriff. Ein optionales Energiemanagementsystem und ein Batteriespeicher können den Solarstrom bis in die Abendstunden verschieben.
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Dachgeschosswohnungen und -häuser, die sich im Sommer stark aufheizen
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Räume mit großen Fensterflächen in Süd- oder Westlage
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Homeoffice und Arbeitszimmer, die tagsüber genutzt werden
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Bestandsgebäude, in denen kein Heizungstausch ansteht
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kleinere Büros, Praxen und Gewerbeflächen
Bei der Klimaanlage ist ein Speicher kein Muss. Wer vor allem tagsüber kühlt, kommt meist ohne aus. Wer abends kühlen oder in der Übergangszeit mitheizen möchte, für den kann ein Speicher sinnvoll sein. Das besprechen wir mit Ihnen und unserem Partnerbetrieb für PV.
Eine Pauschalsumme können wir Ihnen hier nicht seriös nennen. Zwei Häuser mit gleicher Wohnfläche können beim Kühlen völlig unterschiedlich ticken: Das Dachgeschoss mit großen Südfenstern braucht deutlich mehr Kühlleistung als die Erdgeschosswohnung im Schatten der Nachbarbäume.
Was den Preis bestimmt:
- Anzahl und Lage der Räume: Für einen Raum reicht oft ein einzelnes Split-Gerät. Sollen mehrere Räume gekühlt werden, kommt meist eine Multi-Split-Anlage mit mehreren Inneneinheiten infrage.
- Leistung und Ausstattung: Wie viel Kühlleistung nötig ist und ob die Anlage in der Übergangszeit auch heizen soll.
- Montageaufwand: Leitungswege, Wanddurchführungen, Standort des Außengeräts und der Elektroanschluss.
- Größe und Ausrichtung der PV-Anlage: Sie richtet sich nach Dachfläche und Strombedarf, nicht nur nach der Klimaanlage.
- Optionale Bausteine: Batteriespeicher und Energiemanagement erhöhen die Investition, sind aber kein Muss.
Haben Sie bereits eine PV-Anlage, fällt nur die Klimaanlage an. Wir legen sie dann so aus, dass sie zu Ihrer bestehenden Anlage passt.
Für eine reine Kühlanlage gibt es keine staatlichen Zuschüsse. Wird die Klimaanlage als Luft-Luft-Wärmepumpe zum Heizen eingesetzt und erfüllt sie die technischen Vorgaben, kann sie über die Heizungsförderung bezuschusst werden. Für PV-Anlage und Speicher gibt es Förderkredite der KfW. Die aktuellen Bedingungen finden Sie auf unserer Förderseite.
ZWEI WEGE ZUM POWER-TRIO
SIE HABEN BEREITS EINE PV-ANLAGE?
Dann ist der nächste sinnvolle Schritt, sie um eine Wärmepumpe oder eine Klimaanlage zu ergänzen. Beide nutzen den Strom, den Ihre Anlage ohnehin erzeugt. Bringen Sie zum Beratungstermin am besten die Daten Ihrer PV-Anlage mit, etwa die Leistung und ob ein Speicher vorhanden ist. So legen wir Wärmepumpe oder Klimaanlage passend dazu aus.
SIE STARTEN MIT WÄRMEPUMPE ODER KLIMAANLAGE?
Dann planen wir zuerst Ihre Wärmepumpe oder Klimaanlage. Die PV-Anlage kann gleichzeitig oder später dazukommen. Dazu berät Sie unser Partnerbetrieb, wir stimmen die Planung mit ihm ab.
Häufig gestellte Fragen zum Power-Trio Wärmepumpe, Klimaanlage und PV
Ja. Wenn die PV-Anlage gerade wenig liefert, bezieht die Wärmepumpe den Strom normal aus dem Netz. Die PV-Anlage ergänzt das System sinnvoll, ersetzt aber den Netzstrom nicht vollständig.
Nein. Schon ohne Speicher kann die Wärmepumpe tagsüber Solarstrom direkt nutzen. Ein Speicher macht ihn zusätzlich abends verfügbar. Ob sich das für Sie lohnt, hängt von Ihrem Verbrauch und den Betriebszeiten ab.
Für die Wärmepumpe gibt es staatliche Zuschüsse, für PV-Anlage und Speicher Förderkredite der KfW. Die aktuellen Bedingungen finden Sie auf unserer Förderseite.
Ja, oft funktionieren Wärmepumpen auch in Bestandsgebäuden problemlos – aber nicht pauschal. Die Eignung muss individuell geprüft werden.
Nein, nicht zwingend. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Heizsystem, Wärmeverteilung und Gebäudezustand, nicht das Baujahr.
Tagsüber an sonnigen Sommertagen: weitgehend ja. Eine PV-Anlage kann während der Mittagsspitze deutlich mehr Strom produzieren als eine Klimaanlage typischerweise verbraucht. Für den Nacht- und Morgenbetrieb ist ein Speicher oder ergänzender Netzstrom nötig.
Nein. Weil PV-Ertrag und Kühlbedarf zeitlich zusammenfallen, lässt sich der Solarstrom meist direkt nutzen. Ein Speicher lohnt sich vor allem, wenn Sie die Anlage oft abends oder in der Übergangszeit nutzen möchten.
Ja. Moderne reversible Split-Klimaanlagen arbeiten im Heizbetrieb als Luft-Luft-Wärmepumpe. Für den vollständigen Heizungsbetrieb im Winter sind sie in der Regel nicht ausreichend dimensioniert, als Ergänzung zur bestehenden Heizung leisten sie gute Dienste.
Beide nutzen eigenen Solarstrom. Die Wärmepumpe heizt das ganze Jahr über, ihr höchster Bedarf liegt im Winter. Die Klimaanlage läuft vor allem im Sommer, wenn auch die PV-Anlage am meisten erzeugt. Welche Kombination zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Gebäude und Ihren Zielen ab.
Für Wärmepumpe und Klimaanlage sind wir das, von der Beratung über Planung und Montage bis zur Wartung. Die Photovoltaikanlage plant und montiert unser Partnerbetrieb. Wir stimmen uns mit ihm ab, damit beide Gewerke zusammenpassen.
In den meisten Fällen ja. Wir legen Wärmepumpe oder Klimaanlage passend zu Ihrem Gebäude und Ihrer PV-Anlage aus.
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Sie möchten wissen, ob Ihr Gebäude für Wärmepumpe, Klimaanlage und Photovoltaik geeignet ist, wie die Kombination bei Ihnen technisch sinnvoll aufgebaut werden kann und welche Förderung für Ihr Vorhaben realistisch ist?
Dann sprechen Sie mit Lorenz Heizungstechnik. Wir beraten Sie persönlich, transparent und mit Blick auf die Lösung, die zu Ihrer energetischen Situation passt.